Mittagskarte
Mittwoch 22. Mai 2013
Tagesteller 1: Adelheids Hendlcurry mit Basmatireis und karamellisierten Mandeln (glutenfrei) 7,20
Tagesteller 2: Gemüsecurry mit Basmatireis und karamellisierten Mandeln (glutenfrei) 7,20
dazu: Mango-Karottensuppe oder kleiner Salat oder Panna Cotta mit pochiertem Rhabarber um je 2,--
Hendlsuppe mit Nudeln 3,90
saure Presswurst mit Löwenzahn-Rucolasalat und Radieschensprossen 6,50
steirischer Backhendlsalat mit Kernöldressing 9,50
Salat mit Ziegenfrischkäse, Zwetschken-Chutney und Radieschensprossen 9,50
Salat mit Hendlstreifen und Weintrauben 9,50
Pasta mit Rucola-Zitronenpesto und Grana 9,--
Ragù d'agnello (Lamm) mit Nudeln 11,50
Wiener Schnitzel vom Schwein mit Reis 10,90
Haselnusspudding 3,50
Buchteln mit Kanarimilch 5,--
Speisen auch zum Mitnehmen.
21. Mai 2013
Obwohl es mittlerweile über 250 Jahre her ist, scheint der Rhabarber noch immer über seine Verpflanzung aus Zentralasien sauer zu sein. Gut, dass wir mittlerweile Erfahrung haben, diesen über die Wolga (früher "Rha") importierten Fremdling (griechisch "barbaros") zu zähmen. Mit Rotwein, Zimt, Nelken, Piment, Vanille und Zucker pochiert verwandelt sich das Gemüse in eine wohlschmeckende Beilage zu süßen Desserts. Wir servieren ihn diese Woche zusammen mit einer klassischen Panna Cotta.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
13. Mai 2013
Der Mittwoch dieser Woche steht für uns Gastronomen ganz im Zeichen von zwei Frauen. Die „kalte Sophie“ markiert das Ende der Eisheiligen und den Beginn einer hoffentlich wunderbaren Schanigartensaison. Und die „Schottermizzi“ verlangt an diesem 15. wieder ihren monatlichen Obolus. Auf beide Ereignisse haben wir uns während des langen Wochenendes vorbereitet und sowohl die überfällige Buchhaltung erledigt als auch Löwenzahn gesammelt und zu Sirup verkocht, mit dem wir während der kommenden Wochen einige Sommergerichte würzen werden.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
6. Mai 2013
Dienstag zu Mittag servieren wir wieder einmal trentinische Strangolapreti ("Priesterwürger"). Wie die Spinatnocken zu ihrem Namen kamen dazu gibt es einige Theorien - von wütenden Hausfrauen die Klerikale würgen wollten, weil sie für jene kochen mussten bis zu Priestern, die an den gierig hinunter geschluckten Nocken fast erstickten. Wir raten auf jeden Fall die Nocken langsam und mit Genuss zu essen, um die Kombination aus flaumigen Nocken, Salbeibutter und Grana möglichst lange auszukosten.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
29. April 2013
Während wir Österreicher früher „spanischer Wind“ dazu sagten und jetzt das französische Wort „Baiser“ verwenden, nennen die Franzosen den gebackenen süßen Eischneeschaum „Meringue“, was wiederum vom Polnischen „marzynka“ stammt. Bei all dem linguistischen Durcheinander verwundert es wenig, dass eines der besten Baiser-Desserts das Chaos gleich im Namen führt: Das britische „Eton mess“ – ein köstliches Durcheinander aus frischen Erdbeeren, Schlagobers und Baiser, das wir gleich am Montag servieren.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
22. April 2013
Auf mehrfachen Wunsch starten wir diese Woche mit einem „Trifle“ als Dessert. Obwohl Webster's New Universal Unabridged Dictionary "trifle" als "a matter, affair, or circumstance of trivial importance or significance" definiert, handelt es sich bei diesem traditionellen britischen Dessert keineswegs um etwas Unwichtiges, sondern bestenfalls um eine Kleinigkeit - mehr kann man von diesem aus dem 18. Jahrhundert stammenden üppigen Schichtdessert aber üblicherweise auch nicht essen. Bei uns kommt eine Variante auf den Tisch, die man in britischen Pubs wohl als „black forest trifle“ auf der Karte finden würde: Schokoladebiskuit, Kirschen, Creme Chantilly, und natürlich ein Schuss Kirschwasser.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!