Geschlossen
Wir haben derzeit geschlossen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen am kommenden Montag, den 21. Mai!
14. Mai 2012
"Vergnügungen mögen in sechs Klassen geteilt werden - Geist, Essen, Trinken, Kleidung, Sex, Duft und Wohlklang: Unter diesen ist das edelste und folgenreichste das Essen" wusste schon Muhammad Al-Baghdadi, der berühmte arabische Kochbuchautor des 13. Jahrhunderts. Zusätzlich zum Essen steuern wir gerne (Küchen-)Duft, Wohlklang und Trinken bei - für den verbleibenden Rest fühlen wir uns als Wirte nicht zuständig.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
7. Mai 2012
Wie anders wäre wohl alles gekommen, hätten die Holländer im 17. Jahrhundert nicht ihr Muskat-Monopol verteidigen wollen. So aber tauschten sie 1667 eine kleine, von den Engländern beanspruchte indonesische Gewürz-Insel gegen die Insel Manhattan und waren weitere einhundert Jahre alleinige Lieferanten des "indonesischen Goldes", während die Engländer daran gingen, Manhattan zu besiedeln. Ohne diesen Tausch gäbe es vielleicht kein New York wie wir es kennen und auch keine Finanzkrise, dafür aber Schnittblumen und Käse aus Manhattan. Ob letzterer allerdings mit dem Vorarlberger Bergkäse mithalten könnte, den wir für das Cordon bleu am Montag und die Käsknöpfle am Donnerstag Abend verwenden, ist fraglich.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
2. Mai 2012
Als Familienbetrieb genießen wir gegenüber unseren größeren Kolleg/innen viele Vorteile, allen voran die Möglichkeit, unsere Vorstellungen 1:1 umsetzen zu können. Eine Frage beschäftigt uns seit längerem: Was passiert, wen einer von uns ausfällt? Müssten wir dann schließen, oder können wir unsere Gäste nach wie vor kulinarisch versorgen? Und weil wir darauf nur dann eine Antwort finden, wenn wir es ausprobieren, gibt es Mittwoch Mittag einen Rollenwechsel: Michael kocht und Adelheids Sohn Max schupft das Service. Adelheid wird ebenfalls vor Ort sein und Trost und Rat spenden. Wir wünschen gute Unterhaltung.
23. April 2012
Hätte der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach mit seinem berühmten Spruch "Der Mensch ist, was er isst." recht, dann wären die Gnocchi, die wir am Montag servieren, nur etwas für Tölpel, schliesslich bedeutet die Einzahl "Gnocco" so viel wie Dummkopf. Daran sieht man, dass die Philosophie zur Bewältigung essentieller Alltagsfragen nicht immer taugt. Alltagstauglich sind jedenfalls auch die Vorarlberger Käsknöpfle, die wir diese Woche abends, sowie Donnerstag Mittag kredenzen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
16. April 2012
Was für eine Karriere: Zuerst brachte er Adam und Eva dazu, das Paradies verlassen zu müssen, dann fiel er Isaac Newton auf den Kopf, worauf dieser die Gravitationstheorie entwickelte, etwas später verhalf er - bereits in überreifem Zustand - Friedrich Schiller zu poetischen Höchstleistungen und New York zu seinem Spitznamen um letztlich Namensgeber der wertvollsten Computerfirma der Welt zu werden. Der Apfel ist unbestritten eine der vielfältigsten Früchte. Auch in der Küche spielt er seine Stärken gekonnt aus, sei es als Solist im Schlafrock, oder gemeinsam mit Gewürzen wie Zimt und Vanille oder als fruchtig-säuerliche Ergänzung zu Leber. Zum Wochenbeginn servieren wir ihn in der amerikanischen Form des apple crumble - mit Vanille und Brandy geschmort und mit einer Streuseldecke zugedeckt.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!